KWK 2020 – neue Regelungen zum 01.01.2021

Das bisherige Fördersystem des KWK-Gesetzes sah einen festen Fördersatz für KWK-Strom aus KWK-Anlagen bis 1.000 kW elektrischer Leistung vor. Im Leistungssegment über 1 MW bis 50 MW musste sich der KWK-Anlagenbetreiber im Rahmen einer Ausschreibung erst einen Förderzuschlag sichern.

Mit dem Inkrafttreten des neuen KWKG 2020 wurde diese Grenze zwischen festen Fördersätzen und Ausschreibungspflicht auf 500 kW reduziert. Diese Regelung tritt zum 1. Juni 2021 in Kraft.

Spätestens ab dem 1. Juni 2021 (Datum der Aufnahme/Wiederaufnahme des Dauerbetriebs) führt diese Neuregelung dazu, dass Betreiber von KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung über 500 kW bis 50 MW sich im Rahmen einer Ausschreibung für eine KWK-Zuschlagszahlung präqualifizieren müssen. Für diese Anlagen gelten demnach die strengeren Fördervorgaben der KWK-Ausschreibungsverordnung. So wird z. B. für solche KWK-Anlagen eine Eigenversorgung vollständig ausgeschlossen. Eine Kumulierung mit vermiedenen Netzentgelten ist nicht möglich und eine etwaige Stromsteuerbefreiung wird angerechnet. (Quelle: BHKW Infozentrum)