„COP 21 Paris Agreement“

Am 12. Dezember 2015 haben sich die beteiligten Nationen in Paris darauf geeinigt, dass die Erderwärmung auf maximal 1,5 bis 2 Grad Celsius begrenzt werden soll. Ob dieses Ziel tatsächlich erreicht werden kann hängt nun maßgeblich von den konkreten Maßnahmen ab, die in den einzelnen Ländern umgesetzt werden.

Die Kritiker bezweifeln, dass dieses Ziel eingehalten wird. Die vom WHO veröffentliche CO²-Konzentration im April 2015 über der Nordhalbkugel von
>400 ppm ist signifikant höher, als die 280 ppm die von vielen Klimaschützern als Voraussetzung einer Klimastabilität angesehen werden. Methanemissionen, die z.B. durch Permafrostschmelzen freigesetzt werden, verstärken die Tendenzen noch zusätzlich.

Die Befürworter sehen die positiven Seiten. Es war der erste Klimagipfel auf dem den Erneuerbaren Energien ein klares und starkes Mandat gegeben wurde. Auch wurden die Entwicklungsländer und Inselstaaten deutlich mehr gehört. Es liegt ein historischer Konsens beinahe aller Nationen vor, und ein deutliches Statement zur Rettung unseres Klimas.
Nur leider lässt sich das Klima nicht durch Beschlüsse retten. Jetzt sind nationale Taten gefordert und die Rolle der Industrienationen als Vorreiter ist von entscheidender Bedeutung. Wenn die politischen Beschlüsse zur konkreten Umsetzung gefasst sind, werden nach unserer Überzeugung die gut ausgebildeten und motivierten Ingenieure in Deutschland und Europa ihren Beitrag leisten.