Für die Herstellung von Sekundär- und Ersatzbrennstoffen werden heizwertreiche Fraktionen des Hausmülls, des Sperrmülls und des Gewerbeabfalls, Reste aus der Wertstoffsortierung, produktionsspezifische Gewerbe- aber auch Industrieabfälle genutzt. Einen großen Mengenanteil besitzt dabei die Biomasse in Form von Holz, z. B. Sperrmüll aus Privathaushalten, Schnittholz aus der Landschaftspflege, Schlagholz aus der Forstwirtschaft, Abfall aus Sägereien, der Möbel- oder Lebensmittelindustrie aber auch Reste aus der Bauwirtschaft. Der Weg vom Abfall zum Produkt "Sekundär-/Ersatzbrennstoff" erfordert das Engagement vieler Akteure. Die Politik legt die Rahmenbedingungen fest, Produzenten stellen qualitativ hochwertige Ersatzbrennstoffe her, Verwerter (Biomassekraftwerke, Zementindustrie etc.) setzten diese wirtschaftlich effizient und ökologisch hochwertig ein. Die Logistik als Querschnittsfunktion sorgt für die Erfassung erforderlicher Abfälle bzw. Rohstoffe, für die Bereitstellung heizwertreicher Fraktionen und für die Distribution produzierter Sekundär-/Ersatzbrennstoffe.
Doch noch immer sind viele Fragen offen:
- Wo kommen die Abfälle bzw. Rohstoffe zur Erzeugung von Ersatzbrennstoffen her?
- Wer sind die Lieferanten?
- Wie erfolgen Erfassung und Aufbereitung?
- Welche logistischen Anforderungen existieren hinsichtlich der Distribution?
- Welche Erfahrungen sammeln derzeit Produzenten und Verwerter?
- Sind die Ersatzbrennstoffe auch zukünftig in ausreichender
Menge für die angestrebte energetische Nutzung vorhanden?
Gut wenn man in diesem Kontext auf das Expertenwissen aus über 30
Jahren Markterfahrung zurückgreifen kann.